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Jetzt ist es offiziell. Im Beisein von Herrn Knut Demmler, dem stellvertretenden Landeswahlleiter, habe ich die Annahme des Landtagsmandat unterschrieben.
Nachdem Cornelia Urban ihren Verzicht auf das Landtagsmandat zum 31. August 2026 erklärt hatte, rücke ich nun zum 1. September in den Landtag nach. Ich freue mich schon auf die neue Aufgabe und bereite nun – neben meiner bisherigen (beruflichen) Arbeit – vieles Organisatorische vor: Büro, Team, Themen und Ideen.

Am Wochenende habe ich meinen guten Freund und Genossen Uwe Heinecke beim Haustürwahlkampf für das Berliner Abgeordnetenhaus unterstützt. Vor zwei Jahren hat auch er mir im Landtagswahlkampf geholfen, nicht nur deshalb versteht es sich von selbst, dass ich nach Berlin fahre, um ihn zu supporten.
Am 20.09. wählen die Berlinerinnen und Berlin ihr Landesparlament, am gleichen Tag wie Mecklenburg-Vorpommern und nur zwei Wochen nach Sachsen-Anhalt. In diesen „Ost-Wahlen“ entscheiden die Menschen, ob sie soziale Politik für ihr Land wählen oder dem Faschismus auf die Beine helfen. Noch ist es nicht zu spät. Ich drücke den Genossinnen und Genossen die Daumen und appeliere an alle, demokratische Parteien zu wählen.

Durch den Rückzug von Cornelia Urban rücke ich in den Thüringer Landtag nach! Knapp zwei Jahre nach der Landtagswahl darf ich nun als Landtagsabgeordneter für soziale Politik in Thüringen streiten. Ich habe natürlich großen Respekt vor der Aufgabe, aber auch richtig Bock, etwas zu bewegen!
Möglich ist das nur durch die menschliche und politische Größe von Diana Lehmann, Denny Möller und Heike Taubert, die mir und den Jusos Thüringen diese Chance verschaffen. Meine Dankbarkeit kann ich dafür kaum in Worte fassen.
Auf der heutigen Pressekonferenz haben wir diesen Schritt gemeinsam verkündet. Jetzt warten Arbeit, Abstimmungen und viel Vorbereitung auf mich. Aber ich freue mich wahnsinnig, die Jusos zurück in den Landtag zu bringen und natürlich auch meine Region: Nordhausen und das Eichsfeld politisch zu vertreten.

Alle zwei Jahre bestimmt auch mein Kreisverband einen neuen Vorstand, der sich um die Organisation und Planung, die Veranstaltungen und die Mitgliederbetreuung oder aber die politische Vertretung kümmert.
Von 2024 bis 2026 wurde mir mit 100 % der Anwesenden das Vertrauen ausgesprochen als stellvertretender Vorsitzender ehrenamtlich den Kreisverband zu unterstützen. Ich freue mich auf die Arbeit vor Ort in Nordhausen und gratuliere v. a. Juliane Schinkel, die als neue SPD-Kreisvorsitzende gewählt wurde.

Zwei Monate nach der Landtagswahl verhandeln CDU, BSW und SPD über die Möglichkeit einer gemeinsamen Regierung in Thüringen. Für die SPD Thüringen darf ich in den kommenden Tagen die Verhandlungen im Bereich Bildungspolitik der „Brombeer-Koalition“ mitverhandeln.
Als stellvertretender Landesvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Bildung der SPD Thüringen (AfB Thüringen) liegt mir die Schulpolitik besonders am Herzen. Bereits bei der Erstellung des SPD-Landtagswahlprogramms konnte ich wichtige Ideen für ein modernes und gerechtes Bildungssystem durchsetzen.
Jetzt werde ich mich für multiprofessionelle Teams in Schule und Kindergarten, eine Stärkung der Thüringer Gemeinschaftsschule und den Einstieg in die kostenlose Mittagsversorgung einsetzen. Allerdings vertreten BSW und CDU eine rückwärtsgewandte Bildungspolitik. Es wird also eine schwierige Aufgabe.

Der SPD-Kreisverband Nordhausen hat mich heute dem Kreisparteig in Görsbach als stellvertretender Kreisvorsitzenden gewählt. Die Genossinnen und Genossen haben mir einstimmig das Vertrauen für die Amtszeit von 2024 bis 2026 geschenkt. Vielen lieben Dank dafür!
Der Kreisvorstand verantwortet die Organisation des Kreisverbandes, die Planung von Veranstaltungen, die Betreuung der Mitglieder und die politische Vertretung der SPD vor Ort.
Besonders gratuliere ich Juliane Schinkel, unserer neuen SPD-Kreisvorsitzenden. Gemeinsam wollen wir die sozialdemokratische Arbeit in Nordhausen gestalten und uns für solidarische Politik vor Ort engagieren.