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Mohamed Sayed ist unser SPD-Kandidat zur Bundestagswahl 2025 für Nordhausen, das Eichsfeld und den Kyffhäuserkreis. Er ist Lehrer, Übersetzer und als Vorsitzender des Integrationsbeirats in Nordhausen.
Mohamed ist ein großartiger Vorkämpfer für die soziale Idee – er bringt Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammen, entwickelt Ideen und Projekte und engagiert sich für die Region. Ich unterstütze ihn ausdrücklich und drücke die Daumen für die Bundestagswahl.
Diese vorgezogenen Neuwahlen gibt es allerdings nur durch das unverantwortliche Handeln der FDP und deren folgerichtigem Rauswurf aus der Regierung. Keine einfache Situation für das Land und auch für die Sozialdemokratie. Aber wir streiten unentwegt für soziale Politik und ein besseres Morgen.

Thüringen hat eine neue Regierung: Die Brombeere aus CDU, BSW und SPD kann ihre Arbeit aufnehmen.
Ich bin von diesem Bündnis nicht überzeugt. Anders als verlautbart gibt es im Landtag keine eigene Mehrheit für die Koalition. Gleichzeitig sind zentrale politische Aspekte und sozialdemokratische Überzeugungen – z. B. in der Bildungspolitik – über den Haufen geworfen worden. Natürlich gibt es auch Argumente, die für den Eintritt in dieses Bündnis sprechen, aber in der Abwägung überwogen meine Zweifel. Die Tolerierung einer CDU-BSW-Minderheitsregierung wäre ebenso eine gangbare Option gewesen wie ein Bündnis bzw. eine feste Absprache mit den Linken.
Im SPD-Mitgliederentscheid habe ich mich daher gegen diese Koalition ausgesprochen. Die große Mehrheit der SPD Thüringen sah dies anders. Das respektiere ich, wenngleich meine Skepsis bleibt. Inwiefern Thüringen mit diesem Regierungswechsel stabile politische Verhältnisse bekommt, wird sich in den kommenden Monaten zeigen.
Es gibt viel zu tun – nicht zuletzt vertrauensvolle Politik zu gestalten, die auch Menschen aus den Fängen der Faschisten zurückholen kann. Es bleibt spannend und ich werde das kritisch-konstruktiv begleiten.

Alle zwei Jahre bestimmt auch mein Kreisverband einen neuen Vorstand, der sich um die Organisation und Planung, die Veranstaltungen und die Mitgliederbetreuung oder aber die politische Vertretung kümmert.
Von 2024 bis 2026 wurde mir mit 100 % der Anwesenden das Vertrauen ausgesprochen als stellvertretender Vorsitzender ehrenamtlich den Kreisverband zu unterstützen. Ich freue mich auf die Arbeit vor Ort in Nordhausen und gratuliere v. a. Juliane Schinkel, die als neue SPD-Kreisvorsitzende gewählt wurde.

Zwei Monate nach der Landtagswahl verhandeln CDU, BSW und SPD über die Möglichkeit einer gemeinsamen Regierung in Thüringen. Für die SPD Thüringen darf ich in den kommenden Tagen die Verhandlungen im Bereich Bildungspolitik der „Brombeer-Koalition“ mitverhandeln.
Als stellvertretender Landesvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Bildung der SPD Thüringen (AfB Thüringen) liegt mir die Schulpolitik besonders am Herzen. Bereits bei der Erstellung des SPD-Landtagswahlprogramms konnte ich wichtige Ideen für ein modernes und gerechtes Bildungssystem durchsetzen.
Jetzt werde ich mich für multiprofessionelle Teams in Schule und Kindergarten, eine Stärkung der Thüringer Gemeinschaftsschule und den Einstieg in die kostenlose Mittagsversorgung einsetzen. Allerdings vertreten BSW und CDU eine rückwärtsgewandte Bildungspolitik. Es wird also eine schwierige Aufgabe.

Der SPD-Kreisverband Nordhausen hat mich heute dem Kreisparteig in Görsbach als stellvertretender Kreisvorsitzenden gewählt. Die Genossinnen und Genossen haben mir einstimmig das Vertrauen für die Amtszeit von 2024 bis 2026 geschenkt. Vielen lieben Dank dafür!
Der Kreisvorstand verantwortet die Organisation des Kreisverbandes, die Planung von Veranstaltungen, die Betreuung der Mitglieder und die politische Vertretung der SPD vor Ort.
Besonders gratuliere ich Juliane Schinkel, unserer neuen SPD-Kreisvorsitzenden. Gemeinsam wollen wir die sozialdemokratische Arbeit in Nordhausen gestalten und uns für solidarische Politik vor Ort engagieren.

Auch wenn ich dem Thüringer Landtag vermutlich nicht angehören werde, möchte ich mich bei allen Wählerinnen und Wählern herzlich für das entgegengebrachte Vertrauen bedanken.
Natürlich hätte ich mir ein besseres Ergebnis gewünscht. Aber Politik ist kein Wunschgeschäft. Bundes- und Landesthemen sowie die Notwendigkeit des taktischen Wählens haben das Ergebnis sicher mit beeinflusst.
Umso dankbarer bin ich für die vielen persönlichen Gespräche und Begegnungen in Thüringen. Sie haben mir wichtige Einblicke in die Probleme, Sorgen und Herausforderungen der Menschen gegeben.
Eines steht für mich fest: Ich werde mich auch weiterhin für ein gutes Leben in Thüringen einsetzen.